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KONTAKT

Agriturismo "La Landuccia"

cell. Jody    +39 347.93.75.110

cell. Jonatan   +39 340.61.63.685

cell. Franca     +39 349.37.49.057

tel e fax.    +39 0588.61058

e-mail info@agriturismolalanduccia.it

coordinate:

latitudine 43°16'43.61"N

longitudine 10°47'44.44"E

Die Namen der Appartements

Namen erzählen immer etwas Grundlegendes, sie sind kleine Hinweise auf vorhandenes Wissen und damit nicht zufällig. So auch die Namen der Ferienwohnungen, die die tatsächliche Verwendungen der einzelnen Räume im Bauernhaus wiedergeben. Beginnen wir mit dem Erdgeschoss. Hier wurde das Vieh gehalten und die überdachten Arbeiten durchgeführt. La Stalla, der Stall, hatte damals tatsächlich die gleichen Dimensionen wie auch heute noch, und war der Ort, in dem die Ochsen, die zum Ackerbau verwendet wurden, untergebracht waren. Der Raum war damals von zwei durch einen Bogen geteilten, prächtige Kuppelgewölbe überdacht und durch zwei seitlich liegende Tonnengewölbe erweitert. Er war in zwei große Flügel unterteilt, in denen die Kühe und Ochsen in zwei seitlichen Reihen an die Futterkrippen angebunden waren. Die Größe des Stalls musste der Anzahl der gehaltenen Tiere entsprechen, genauso wie auch das Wohnhaus der Anzahl der vorhandenen Personen angemessen sein musste. Beide wiederum waren proportional zur Größe des zu bestellenden Grundstücks.

Neben dem Stall und mit ihm verbunden, war die Trinciatoio, die Hächselstube, in der ein Teil der Nahrungsmittel für die Tiere aufbewahrt, und auch das Futter für die Ochsen gehächselt wurde. Dieser Ort musste zentral sein und einen direkten Zugang von außen haben. Die damals neuen Wohnvorschriften bestimmten auch, daß sich an ihn ein Stanzino, ein Kämmerchen, anschloss das als Lager und Depot verwendet wurde. Heute ist es eines der Zimmer der Ferienwohnung.

Auf der Nordseite des Bauernhauses ist La Caciaia, die Käserei. Diesen Namen trug ein Raum im Herzen des Hauses, welcher mit der Hächselstube und dem Schafstall verbunden war, und in dem die Käseformen, lateinisch Cacio, zur Reife gelagert wurden. Die natürlichen mikroklimatischen Voraussetzungen und die Belüftung dieses Raums machten ihn besonders geeignet für Aufbewahrung von Lebensmitteln. Hier waren damals auch die Wust und Fleischwaren und der Wein untergebracht. Die Düfte, die diesem Raum entstiegen müssen berauschend gewesen sein – heutzutage ist so etwas leider nicht mehr möglich. In „La Caciaia“ finden sich bis heute Spuren seiner ursprünglichen Verwendung, genauso wie auch in „La Stalla“, wo bis vor wenigen Jahren tatsächlich die Schafe untergebracht waren, was beiden eine Atmosphäre exklusiver Ländlichkeit gibt.

Das Obergeschoss des Bauernhauses war der Familie vorbehalten. In La Landuccia war Platz für zwei große Familien, es gab eine große Küche mit einem riesigen Herdofen und fünf Schlafzimmer. Der Küchenraum, in dem sich auch der häusliche Herd befand, wurde „La Casa“ genannt, weil sich eben dort das tägliche Leben, sowie die menschlichen Beziehungen innerhalb des Bauernhauses abspielten. Während der langen Winterabende, im Licht des Feuers, wurde er auch zum Ort, an dem die Bauern die verschiedensten Arbeiten erledigten. Es wurde Wolle gesponnen, das Saatgut ausgesiebt, Schweinefleisch verarbeitet, Matratzen hergestellt, Kleidung ausgebessert und Werkzeug repariert. Wenn erforderlich, wurde das Haus auch zum Ballsaal, zum Treffpunkt für die benachbarten Familien, und sogar Obdach für die Vagabunden, die zu dieser Zeit die ländlichen Gegenden durchwanderten. Die Räume, die heutzutage das Appartement bilden, stellen nur eine Hälfte des ursprünglichen Hauses dar, die andere Hälfte wurde zur Ferienwohnung „Il Granaio“, d.h. der Kornspeicher, umgebaut.

Auch dieser Name ist nicht zufällig, die Räumlichkeiten wurden in der Tat bis vor einigen Jahren als Lager für das Saatgut verwendet.

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